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HTTP 错误 404 - 文件或目录未找到。
Internet 信息服务 (IIS)


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Kein Schadensersatz f眉r Casino Spieler

Kein Schadensersatz f眉r Casino Spieler
Wenn man spielt, dann sollte man sein Verhalten schon im Griff haben. Diese Erfahrung durfte jetzt der wohl gr枚脽te Zocker in Australien machen, der 眉ber 20 Millionen Euro in einem Spielcasino verzockte. Das Geld hat er jedenfalls verloren 鈥 und das ganz offensichtlich f眉r alle Zeiten. Man nennt den Baul枚wen, dem dieses Schicksal wiederfahren ist, den gr枚脽ten Gl眉cksspieler Australiens. Den Titel verdient der Mann wohl zu Recht, denn in Melbourne schmiss er seine 20 Millionen US Dollar geradezu aus dem Fenster. Anschlie脽end forderte er gerichtlich Schadenersatz ein, doch vergebens. Das Gericht in Australien wies seine Klage gegen die Spielbank nun endg眉ltig ab, und das, obwohl Harry Kakavas darauf pl盲dierte, dass ihn das Casino mit verschiedensten Angeboten geradezu gek枚dert hatte und ihm keine andere Wahl blieb als sich der eigenen Spielsucht erneut hinzugeben. Laut ihm ist der Anbieter schuld daran, dass er derart viel Geld verlor. Beim Crown Casino handelt es sich um Australiens gr枚脽te Spielhalle. Angeblich sollen die Betreiber dem Baul枚wen Kakavas viele Geschenke geboten haben, um ihn zu locken 鈥 darunter einen Flug im Privatjet und dergleichen. Laut dem Kl盲ger war dem Spielcasino durchaus bewusst, dass er seit l盲ngerer Zeit der Spielsucht verfallen war. Zumindest in Sydney hatte er sich bereits eine Sperre eingehandelt. Allein in einem Jahr 鈥 zwischen 2005 und 2006 鈥 verzockte der Mann rund 1,43 Milliarden Dollar an verschiedenen Spieltischen. Da das Casino wusste, wie sehr der Spieler gef盲hrdet war, fordert Kakavas nun Schadenersatz. Mehrere Prozesstage und Verhandlungen mussten Betreiber und Kl盲ger 眉ber sich ergehen lassen, um nun zu einem endg眉ltigen Ergebnis zu kommen: Harry Kakavas bekommt kein Geld zur眉ck. Die Argumentation des Kl盲gers erschien f眉r das Oberste Gericht in Australien nicht logisch. Sie begr眉ndeten ihren Beschluss wie folgt: 鈥濫r war in der Lage, rationale Entscheidungen zu treffen, in seinem eigenen Interesse, darunter die Entscheidung, gelegentlich seine Lust zum Spielen zu bremsen.鈥 Schon am ersten Prozesstag in der vorherigen Instanz bezeichnete der Richter den Mann als gr枚脽ten Spieler Australiens. Seine Verluste hat er laut dem Obersten Gericht selbst zu verschulden, so dass es keinen Anlass gibt, das Casino zu einer Schadenersatzzahlung zu verurteilen.